Die Vollendung des Baumburger Geläutes — Helfen Sie uns, nach über 80 Jahren die historische Lücke im Südturm zu schließen.
Die Geschichte der Baumburger Glocken ist geprägt von Tradition, Verlust und dem unermüdlichen Streben nach Vollendung.
Meister Hans Schuspegk aus Burghausen gießt die Margarethenglocke (Schlagton f¹). Sie ist die einzige Glocke, die heute noch im Nordturm erklingt.
Im Zuge kriegsbedingter Ressourcenknappheit beginnt das NS-Regime mit der systematischen Abnahme von Kirchenglocken. Vier Glocken werden aus den Türmen der altehrwürdigen Stiftskirche entnommen und nach Hamburg verbracht. Dort verliert sich ihre Spur.
Historische Dokumente zum Abtransport der Glocken
Neuguss von drei Glocken durch die Erdinger Gießerei Czudnochowsky, um wieder ein Sonntagsgeläute im „Te Deum-Motiv" zu ermöglichen. Die große Glocke im Südturm bleibt aus Geldmangel unersetzt.
Zur 900-Jahr-Feier der Klostergründung wird erneut über die große Glocke diskutiert. Doch der dringend benötigte Orgelneubau erhält Vorrang – das Projekt bleibt unvollendet.
Der Förderverein Friedensglocke Baumburg e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, das historische Werk zu vollenden. Mit Ihrer Hilfe wird der leere Südturm endlich seine Bestimmung finden.
Die Friedensglocke entsteht in der renommierten Glockengießerei Grassmayr in Innsbruck – einem Familienbetrieb, der seit 1599 das Handwerk des Glockengusses pflegt.
Die „falsche Glocke" wird aus Lehm und Ziegelmehl geformt – sie dient als Vorlage für die spätere Bronzeglocke und definiert deren klangliche Eigenschaften.
Die Wachsverzierungen werden von Hand aufgetragen – mit der Christus-Figur und der Inschrift „Credamus" – Wir glauben.
Ihre Spende ist steuerlich absetzbar
Mit Ihrer Unterstützung helfen Sie uns, dieses historische Projekt zu verwirklichen und eine mahnende Stimme des Friedens für kommende Generationen zu schaffen.